Diskussion:Delta Air Lines Economy Class
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Nicht nochmals
Im Zuge eines dreiwöchigen USA-Aufenthaltes nutzte ich Delta Air Lines (DL) drei Mal. Da wir aus Wien kommen sind wir zuerst mal nach New York JFK (mit Austrian Airlines, zu der auch ein Bericht kommen wird) und dann weiter nach Tampa mit Delta Air Lines. Retour ging´s mit Delta von Tampa nach Atlanta, von Atlanta nach Brüssel, um dann wieder mit der AUA nach Wien zu fliegen.
Delta Air Lines ist eine der größten Fluggesellschaften Amerikas (und weltweit), bedient ein gewaltiges Streckennetz innerhalb der USA, aber auch die Anzahl der Destinationen außerhalb der USA kann sich sehen lassen. Ihr Heimatflughafen ist Atlanta Hartsfield, wo wirklich eine Delta-Maschine neben der anderen steht, so weit kann man gar nicht schauen, dass man keinen DL-Flieger mehr sehen könnte... Diese Linie betreibt dementsprechend auch eine riesige Flotte... angefangen von Boeing 737 fast aller Variationen, über MD-80 und MD-90 bis hin zur MD-11. Außerdem fliegen mehrere kleine Regionalfluggesellschaften unter dem Sammelnamen "Delta Connection" für DL (kann man mit "Team Lufthansa" vergleichen), die Flugzeuge der Größenklassen EMB-120 und verschiedenste Regionaljetmodelle, wie den CRJ-200 betreiben. So, aber jetzt zum Bericht:
BUCHUNG
...erfolgte über ein Reisebüro, wir bekamen nur die Tickets zugestellt. Somit hatten wir bei der Buchung keinen direkten Kontakt zum Unternehmen.
ANREISE ZUM FLUGHAFEN
Nun ja, da gibt es irgendwie nicht viel zu sagen, denn wir haben die Delta ja als Anschlussflug genutzt, und beim Retourflug sind wir mit dem Mietauto zum Flughafen gefahren, haben das dort abgegeben und sind zum Check-In marschiert.
CHECK-IN
Verlief mehr oder minder problemlos, außer dass die Dame beim Schalter einige Gramm zu viel Make-up verwendet hat und daher sich nicht schneuzen konnte... Na irgendwohin muss das ja aber, den Rest kann man sich selbst vorstellen. Wir bekamen die Sitzplätze, die wir haben wollten und mussten kein Übergepäck bezahlen, obwohl wir beim Retourflug eine zusätzliche riesige Reisetasche dabei hatten, die auch noch den Anhänger "heavy" bekam. Am Boden war das Personal wirklich freundlich und bemüht, wenn auch überfordert mit dem Massenandrang.
BOARDING
Wie bei jedem (halbwegs) normalen Flug... Zuerst betraten die Business-Passagiere den Flieger und anschließend alle anderen. Reihungen wie zuerst die hinteren Plätze gab es nicht. Insgesamt dauerte das Boarding beim Flug New York JFK-Tampa Intl. knapp 20 Minuten (Fluggerät war eine MD-88), bei Tampa Intl - Atlanta dauerte es etwas mehr als 30 Minuten (Lockheed L-1011 TriStar) und Atlanta-Brüssel nahm auch etwa eine halbe Stunde in Anspruch (B767-300ER).
DER FLUG
New York JFK - Tampa Intl (17:30 - 20:50 Uhr) Beim Einsteigen in die MD-88 wurde mir gleich einmal anders, die Maschine war ziemlich verschmutzt, alte Zeitungen steckten noch in den Sitztaschen, die Sitze waren dreckig, die Tische verpickt mit ausgeschütteten Getränken der vorigen Passagiere und die Fenster waren verschmiert. Aber gut, sie sollte uns ja nur von A nach B bringen... :-) Mit einer Stunde Verspätung starteten wir in JFK in den Abendhimmel. Verspätungen dieser Größenordnung dürften aber anscheinend im Flugplan integriert sein, da wir trotdem überpünktlich in Tampa angekommen sind. Der Flug dauerte etwa zwei Stunden, wir bekamen eine Art "warmes Sandwich" und alkoholfreie Getränke serviert. Tampa Intl - Atlanta ( 06:00-07:27 Uhr) Mit einem halbherzigen Morgengesicht taten die Flugbegleiter ihren Dienst, so "ja nur kein Handgriff zu viel". Es gab ein kleines Frühstück und wahlweise Kaffee oder Tee (eigentlich beachtlich auf so einem kurzen Flug). Wir starteten pünktlich und landeten auch dementsprechend pünktlich in Atlanta, trotz einiger Warteschleifen. Atlanta - Brüssel ( 17:45- ~08:00 Uhr morgens) Die B767-300ER war dieses Mal sauber, auf den Sitzen lagen Polster und Decken wurden auf Verlangen ausgeteilt. Nach dem Start gab es ein Abendessen, das mir persönlich aber nicht geschmeckt hat. Danach spielte es auf der Bordleinwand (es gab eine Bordleinwand und ab und zu mal einen Fernseher, der im Gang oben hang) einen Film, der aber nur in englischer Sprache angeboten wurde. Mit der Zeit wurde mir kalt, ich bat daher um eine Decke, welche ich nach etwa zehn Minuten auch bekam. So gelang es mir dann doch, für zwei oder drei Stunden einzuschlafen. Kaum war ich wieder aufgewacht, war auch schon die Stewardess bei mir, hatte ein Ende der Decke in der Hand und fragte, ob ich die jetzt noch bräuchte. Ich antwortete, da mir ja ein wenig kalt war und ich meinen Pullover, den ich mit hatte, schon trug, dass ich sie noch brauche, weil mir kalt sei. Mit einem eher bösen Gesicht und ohne etwas zu sagen ließ sie die Decke los und ging. Knapp 2 Stunden vor der Landung in Brüssel gab es dann ein kleines Frühstück, danach erfolgte die Landung in Brüssel.
ANKUNFT
Bei der Ankunft in Wien (das Gepäck wurde durchgecheckt, wir brauchten uns also bis Wien nicht darum kümmern) erfuhren wir, dass sich einer unserer Koffer aufgrund eines Fehlers von Delta jetzt irgendwo am anderen Ende der USA befindet. Nach zwei Tagen brachte aber ein Mitarbeiter der AUA den Koffer vor unsere Haustüre.
FAZIT
Ok, es ist eine große Fluggesellschaft, bei der man merkt, dass sie schon so groß ist, dass vieles nicht mehr überschaubar ist. Im Großen und Ganzen würde ich zwar wieder in eine Delta-Maschine einsteigen, aber nur, wenn es keine Alternativen gibt oder die Delta wirklich um sehr viel günstiger ist.
Valentinstag in Atlanta
Mein Flug war ein etwas spontanes Abenteuer. Und da ich schon immer mal mit Delta Air Lines (der einzige Langstreckenflug ab Stuttgart) fliegen wollte, suchte ich nach einer harten Meldung meiner Family aus Mexico einen Flug mit Delta nach Mexico. Ich war erstaunt dass mich der Flug nur 650 EUR gekostet hat, ich den Flug aber einen Tag vor Abflug bei Delta in Stuttgart erworben hatte. Die Dame am Schalter war auch so freundlich und meinte nur noch: "Also dann, bis morgen früh".
Check-In
Die Vorabkontrolle von Delta wegen Gepäck war ganz in Ordnung. Ich wurde wie ein Mensch behandelt was nicht immer selbstverständlich sein kann. Der Check-In selbst verlief auch ganz ohne Probleme, und wurde auch freundlich gefragt ob ich mein Gepäck schon bis Mexico City durchchecken lassen möchte. Das war eine klasse Idee, da ich nicht vorhatte in Atlanta irgendwelche Flüssigkeiten zu kaufen. Somit begab ich mich dann eine dreiviertelstunde vor ABflug zum Gate 109 wo das Boarding durch externe Einflüsse (Schulklasse auf Besichtigung der B767-300) leicht ins schwanken kam. Dennoch verlief das Boarding recht zügig.
Hinflug
Zu meiner Überraschung, hatte ich in der EconomyClass(Coach) mehr Beinfreiheit wie bei Lufthansa, und ich kann es beurteilen bei einer Körpergröße von 1,86 m).Abflugzeit Stuttgart war 11:10. Tatsächliche ABflugzeit war +- 5 Minuten. Der 9 Stündige flug war 8 Stundenlang immer wieder von Turbulenzen geprägt, wofür Delta allerdings nichts konnte. Leider musste der Service des öfteren auch eingestellt werden. Zu Essen gab es aber dennoch etwas, und das reichlich.
Abflug in Atlanta, wo ich zur Verwunderung feststellen musste dass Valentinstag war, war um 19:45 geplant. Allerdings war der Verkehr auf dem Flughafen so extrem, dass das Flugzeug nicht rechtzeitig ans Gate gerollt werden konnte. Somit ergab sich eine Verspätung von gut einer Stunde. Landung in Mexico City war gegen 23 Uhr. Somit eine Verspätung von 45 Minuten. Naja, war noch zu verkraften.
Rückflug
Rückflug von Mexico City nach Atlanta um 7:30. Check-In und Boarding ohne große Probleme. Abflug bei schönem Wetter. Allerdings wieder leichte Turbulenzen. Nach einem gut 6 STündigen Aufenthalt in ATL ging Flug DL116 mit 15 Minuten verspätung nach Stuttgart auf die Piste und wir hoben hab Richtung Schwabenmetropole Stuttgart. Sehr gutes Abendessen, mit kostenlosem Wein. Frühstück auf Amerikanische art. Landung in Stuttgart 2 Minuten vor geplanter Ankunftszeit. Das einzige was ich bemängeln musste, war das Flugpersonal. Zumeist nicht wirklich ansehnlich bekleidet und freundlich. Es war wenig herzlichkeit zu spüren wie bei anderen großen Airlines.