Diskussion:Air Canada Economy Class
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Frankfurt Montreal und zurück
Check In
Der Flug beginnt natürlich wie immer mit dem Check-In. Der verlief fast ganz normal – da ich etwa eine Stunde vor Abflug abgefertigt wurde, konnte man mir keinen Sitzplatz direkt zuweisen, sondern erst am Gate. Ist aber nicht weiter problematisch. Der Flug war bis auf den letzten Platz belegt. Was auch daran liegt, dass der Flug im Codeshare mit Lufthansa durchgeführt wird. Dabei wird 50% des Platzkontingents an Lufthansa vergeben, die diese Plätze auch selber verkaufen – das Fluggerät und Personal ist allerdings von AC.
Das Flugzeug
Die auf dieser Strecke eingesetzte Airbus 330 ist eine garantiert neue Maschine, da AC erst seit 1999 sukzessive diesen Typ geliefert bekommt. Mein Flugzeug war vielleicht ein paar Wochen alt – alles blinkte und blitzte noch. Man könnte dann auch erwarten, dass jeder - auch in der EconomyClass - seinen eigenen Fernseher hat – leider war dem nicht so – im Sitz war nur ein Polster anstatt des Fernsehers (Business hat welche).
Der Hinflug
Der Flug an sich verlief sehr angenehm. Mit der üblichen 30 minütigen Verspätung gestartet, sind wir trotzdem früher in Montreal gelandet. Die Verpflegung und der Service an Bord waren gut - aber nicht sehr gut. Die Stewardessen machen ihren Job sehr professionell, effektiv und sind freundlich – also gut aber auch nicht aussergewöhnlich . Für das Essen gilt dasselbe – es ist gut. Wobei diese Punkte nicht abwertend sind – im Vergleich zu anderen Fluggesellschaften sind sie immer noch besser als der Durchschnitt. Positiv: auf diesem Flug wird man auf jeden Fall deutsch-, französisch-, und englischsprachiges Personal vorfinden. Die Sitze und Sitzabstand waren ausreichend. Man hatte eine Fusstütze und im Kopfbereich konnte man den Sitz verstellen, um beim Schlafen nicht auf die Seite zu knicken. Vermisst habe ich ein paar Durchsagen des Kapitäns während des Fluges. Für manche Passagiere wirkt das immer beruhigend, wenn der Kapitän (meist immer in recht cooler Art) sich an seine Passagiere wendet. Hier hat kurz vor Start und Landung das Wort ergriffen. Auf dem Rückflug sogar nur vor dem Start – das war mir auch schon bei anderen AC-Flügen aufgefallen.
Nach der Ankunft im viel zu engen Flughafen Montreal-Dorval (ein zweiter grosser Flughafen Mirabel wird seit einigen Jahren nicht mehr genutzt), war ich dann einige Zeit im schönen Montréal – aber das ist ein anderes Thema.
Der Rückflug
So kam der Rückflug wieder viel zu schnell - und zwar nach den Attentaten. Hmm wie werden sich die neuen Bestimmungen auswirken .. also bin ich etwas früher als sonst zum Flughafen und stellte mich in die Check-In Schlange. Nach ca. 1 Stunde Wartezeit (da einige AC-Flüge fast zeitgleich nach Europa fliegen war eine Menge los) war ich an der Reihe, und alles verlief normal und professionell. Das durchleuchten meines Handgepäcks war ebenfalls ganz normal – nur mein Laptop musste ich hochfahren. Also die veränderten Bedingungen spürt man als Passagier eigentlich so gut wie gar nicht – alles nur halb so schlimm. Der Rückflug – wieder eine neue Airbus 330 – ging 30 Minuten später los und kam dann nach ein paar Kreisen über Frankfurt dennoch pünktlich an. Essen , Service, In-Flight Entertainment waren vergleichbar mit dem Hinflug.